Investitionen / Bedürfnisse / Erfolge

Einsatz der Mittel

90 % der gespendete Mittel fliessen in Projekte.

Dazu kommen mindesten 47 Millionen Stunden ehrenamtliche Einsätze im Wert von schätzungsweise einem Wert von 850 Mio USD entsprechen. In den Clubs und Distrikten werden weitere Leistungen erbracht, welche in dieser Aufstellung nicht enthalten sind.

Bedürfnisse

Diesen Zahlen steht nach wie vor ein grosser Handlungsbedarf gegenüber:

20’000 Todesfälle / Invalidisierungen pro Jahr durch Landminen
51 Mio sind auf der Flucht
90% der Kriegsopfer sind Zivilisten, die Hälfte davon Kinder
300’000 Kindersoldaten sind im Einsatz
1 Mia Menschen werden nicht gegen Tropenkrankheiten wie Dengue/Lepra behandelt
2,4Mio Ärzte fehlen weltweit
57 Länder weniger als 23 medizinische Hilfskräfte auf 10’000 Einwohner
100 Mio Menschen rutschen jährlich durch Kosten für medizinische Behandlung in Armut ab
1 Mia haben keine Krankenversicherung (jeder 6.)
2.5 Mia haben keinen Zugang zu sanitären Anlagen
1’400 Kinder sterben täglich an Durchfallerkrankungen wegen Hygienemangel und verunreinigtem Wasser
6 Stunden pro Tag verbringen in afrikanischen Gegenden Frauen mit Wasserholen
66 Mio Menschen haben kein sauberes Trinkwasser
6.3 Mio Kinder unter 5 Jahren sterben jährlich an Krankheiten, Unterernährung, schlechter Gesundheistvorsorge, mangelnder Hygiene
222 Mio Frauen, die Familienplanung machen möchten, haben keine Verhütungsmittel
jede 39. Frau in Subsahara-Afrika stirbt während der Schwangerschaft oder Geburt
80% der Todesfälle von Müttern könnte durch qualifiziertes Personal verhindert werden
1,.7 Mio Lehrkräfte sind nötig, um eine universelle Grundausbildung zu sichern
57 Mio Kindern bleibt eine Schulbildung verwehrt
781 Mio Menschen über 15 Jahren, davon 60% Frauen, sind Analphabeten
190 Mio Menschen finanzieren unternehmerische Aktivitäten durch Mikrokredite
1,4 Mia Menschen, 50% davon arbeiten, müssen mit weniger als 1 CHF/Tag auskommen

Fortschritte

Die Erfolge, welche in den letzten 20 Jahren erzielt worden sind, dürfen sich sehen lassen:

Lebenserwartung Zunahme 1960 – 2016
weltweit von 52.6 auf 72.0 Jahre
bei hohen Einkommen von 68.4 auf 80.4 Jahre
bei tiefen Einkommen 39.5Jahre auf 62.9 Jahre
Unterernährung Abnahme 2000 – 2017
weltweit von 14.8% auf 10.8%
Subsahara von 27.6% auf 21.3%.
Absolute Zahl weltweit von 1 Mia auf 821 Mio
Armut Weltweite Abnahme 1990 – 2015
von 36% / 1.8 Mia auf 10% / 736 Mio.
Allerdings Zunahme in de Sub-Sahara-Zone wo mehr als die Hälfte von Armut Betroffener lebt.
Kein Zugang zu sauberem Wasser Weltweite Abnahme 1990 – 2015
von 24%,  (1.6 Mia) auf 9% (666 Mio)
Krankheiten,
verlorene Lebensjahre
Abnahme 1990 – 2016
Total von 1.16 Mia auf 684 Mio
Malaria von 93 Mio auf 63 Mio
Fertilitätsrate Abnahme 1969 – 2019
von 5 auf 2.5 Kinder pro Frau
Zugang Contraceptiva Zunahme 2012 – 2017
+ 39 Mio Mädchen in den ärmsten Ländern
Müttersterblichkeit Abnahme 1990 – 2015
Weltweit von 532’000 auf 302’000
Europa, Zentralasien von 5’500 auf 1’800 (8 pro 100’000 Geb.)
Sub-Sahara von 223’000 auf 201’000 (Risiko 200 mal grösser)
Kindersterblichkeit
unter 5 Jahren
Abnahme 1950 – 2015
Weltweit von 22.5% auf 4.5%
Europa von 11% auf 0.6%
Afrika von 32% auf 8%.
Kinder ohne Schulbildung Abnahme
Weltweit von 27.7% (1970) auf 8.9% (2016),
Subsahara von 56% (1975) auf 21.5% (2016)